Hidden Connections – Zwischen Herkunft, Identität und Kunst

Was bedeutet Herkunft? Wie beeinflusst sie unsere Identität und wie spiegelt sich das in der Kunst wider?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Kunstprojekt „Hidden Connections“. Fünf Künstler:innen öffnen ihre persönliche Schatzkiste voller Erinnerungen, Emotionen und Erfahrungen. Entstanden ist dabei mehr als nur eine Ausstellung: ein Dialog über das, was uns formt und verbindet.

Die Gesichter hinter Hidden Connections: Marisa Leininger (Künstlerin), Carolina Martínez (Leitung Kreativlabor), Petra Häfner(Texterin und Autorin), Katrin Königsmann (Künstlerin), Maria del Pilar (Künstlerin), Mauricio Jiménez (Künstler), Gabriella Héjja (Leitung Galerie Treppenhaus).

1. Die Entstehung – Kunst trifft auf Biografie

Die Basis des Projekts bildet ein sorgfältig gestaltetes Kunstbuch, das fünf tiefgehende Interviews mit den beteiligten Künstler:innen enthält. Dabei geht es nicht nur um künstlerische Prozesse, sondern vor allem um Fragen nach Herkunft, Identität und persönlicher Entwicklung.


Was das Projekt besonders macht:

Im Rahmen der Recherche unterzogen sich die Künstler:innen freiwillig Abstammungstests. Nicht als wissenschaftliche Methode, sondern als kreatives Werkzeug, um biografische Tiefe sichtbar zu machen. Die Ergebnisse wurden in einem zweiten Interview reflektiert und flossen in die künstlerische Arbeit ein.

2. Die Ausstellung – Verbindungen sichtbar machen

Die Ausstellung „Hidden Connections“ zeigt nicht nur Werke, sondern macht auch Verbindungen zwischen Herkunft, Identität und künstlerischem Ausdruck sichtbar.

Die im Zuge der Interviews entstandenen DNA-Porträts treten mit den Betrachtern in einen Dialog. Das Kunstbuch selbst wird dabei zum „Werk im Werk“, das parallel zur visuellen Ausstellung neue Zugänge eröffnet.

3. Die Themen – Wurzeln, Wege, Ausdruck

Drei zentrale Themen, die das gesamte Projekt wie ein roter Faden durchziehen:


  • Herkunft – Die Bedeutung von Wurzeln und Zugehörigkeit
  • Identität – Der Versuch, sich selbst besser zu verstehen
  • Kunst – Ausdruck des Unsagbaren


Diese Fragen sind universell – und doch erzählen die beteiligten Künstler:innen ihre eigenen Geschichten. „Hidden Connections“ lädt das Publikum ein, diese Unterschiede zu feiern und in den Gemeinsamkeiten etwas Verbindendes zu entdecken.

4. Reflexion – Was bleibt?

Was am Ende bleibt, ist ein Gefühl der Nähe: zu sich selbst, zu anderen und zur Kunst. Die Ausstellung und das begleitende illustrierte Kunstbuch geben keine endgültigen Antworten. Aber sie öffnen Räume: für Reflexion, für Austausch und für Verbindung.

Die Ausstellung „Hidden Connections” fand vom 14. November 2024 bis zum 24. Januar 2025 in der Galerie Treppenhaus Erlangen statt. Interessierte haben jedoch während der Ein-Bild-Ausstellung im Kreativlabor Erlangen die Möglichkeit, die DNA-Porträts der beteiligten Künstler zu bewundern.

Neugierig geworden?

Dann besuche die „Ein-Bild-Ausstellung” im Kreativlabor, entdecke „Kunst im Fokus” und nimm dir Zeit für die spannenden Geschichten hinter den Werken.

Folge mir auf Instagram: @mariadelpilar_art



#EinBildAusstellung

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